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Gemeinsames Männervesper in Amlishagen am 14.11.2012

 

Etliche Männer Amlishagen und Michelbach/Heide waren ins Gasthaus Lamm gekommen. Leider sind auch noch etliche Plätze frei geblieben. Zum Vesper gab es Saitenwürste und geräucherte Bratwürste. Ich (Pfarrer Ernst Beißwanger) begrüße Manfred Reich aus Crailsheim als Referent des Abends. Das gemeinsame Männervesperteam hatte ihn und das Thema ausgesucht. Das Thema war: „Hat das Leben mehr zu bieten?“ Manfred Reich hat sich am Anfang des Referats ein paar Sätze zu sich selbst gesagt: Seit 24 Jahren wohnt und arbeitet er in Crailsheim. Bis vor 5 Jahre leitete er das Wolfgangsstift in Crailsheim. Seither ist er im aktiven Ruhestand und hält zum Beispiel Schulungskurse für Mitarbeiter/innen von Senioren- und Pflegeheime. Er ist auch 2. Vorsitzender des Kreisseniorenbeirates im Landkreis Schwäbisch Hall. In seiner Jugend lebte er ohne Gott und oft gegen die Gebote Gottes. Bei einer Evangelisation hat er die Gelegenheit ergriffen, das Leben noch einmal neu, und zwar mit Jesus Christus zu beginnen. Das war ein qualitätsmäßig klar besseres Leben. Vom Nobelpreisträger George Bernhard Shore übermittelte er den Zuhörern die Empfehlung zum Innehalten und zur Bestandaufnahme. Alle 3 Jahre müsse man über sein Leben eine Bestandaufnahme machen, da sich ständig sehr viel ändert. Viele Menschen würden im Ruhestand sagen: „Ich will nichts mehr tun.“ Für viele sei typisch: Pantoffel, Zeitung, Sofa und Fernseher. Da bleibt der schnelle Abbau und Zerfall nicht aus. Bei Männern gehe der Abbau und Zerfall schneller voran als bei Frauen. Frauen leben im Durchschnitt 5 Jahre länger als Männer. Männer hatten im Verlauf ihres Arbeitslebens Arbeitskollegen aber keine Freunde. Frauen haben eher Freundschaften, die dann auch im Ruhestand noch nützen. Im Ruhestand fragt man sich wieder ganz neu: Was ist Sinn und Ziel meines Lebens? Seit seinem 20. Lebensjahr hatte Manfred Reich einen guten Mentor: Jesus Christus. Er zitierte den französischen Philosophen Voltaire in dem Sinn: Man soll durchaus kritisch sein und nicht gleich alles glauben. Dann griff Manfred Reich 3 Vorurteile gegen das Christsein auf und hielt den Vorurteilen Jesus entgegen, und das neue und qualitativ bessere Leben, das er gibt. Der auch Sinn und Ziel für das Leben gibt. Reich gab ein kurzes Lebensbild von Leo Tolstoi, wie er den Sinn des Lebens lange gesucht und schließlich in einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus gefunden hat. Er sprach von den bekannten Tiefenpsychologen Freud, Adler und Jung. Freud: Der Mensch sucht nach Liebe. Adler: Der Mensch sucht Sicherheit. Jung: Der Mensch sucht nach Bedeutung und Angenommen sein. Reich: Das alles reicht nicht. Allein Christus beantwortet die Fragen nach unserem woher und wohin wahrheitsgemäß. Reich sprach von den 4 verschiedenen Reaktionen der Menschen auf die Rede des Paulus in Athen über Kreuzigung auf Auferstehung Jesu. Wer Sinn und Ziel des Lebens finden, wer das neue qualitativ bessere Leben mit Jesus finden wolle, der müsse sich entscheiden, es annehmen und ausprobieren. In einem Gebet konnten die Besucher des Männervespers Jesus und dieses neue Leben annehmen. Ich dankte Herrn Reich für sein Kommen und sein Referat und übergab ihm als Zeichen des Dankes einen kleinen Vespergeschenkkorb.

Text und Bilder von Pfarrer Ernst Beißwanger. Tel.: 07952/330. Dorfstr. 34. 74582 Gerabronn – Michelbach/Heide.

 

 

 

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