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Heiliger Abend mit Krippenspiel im Gottesdienst in Amlishagen

 

Wie üblich sind am Heiligen Abend viele Besucher in die Katharinen - Kirche in Amlishagen gekommen. Ungefähr 16 Kinder und ca. 6 Mitarbeiter/innen haben das Krippenspiel miteinander eingeübt und am 24.12.10 aufgeführt. Zum Orgelvorspiel sind die Spieler (die Jungschar Amlishagen) eingezogen und haben vom Altar aus gleich das Lied gesungen: Ihr Kinderlein kommet...
Üblicher Weise macht bei Familiengottesdiensten in Amlishagen die Kirchenmaus Horst (Handpuppe) die Begrüßung. Aber diesmal las Helga Lipp einen Brief von der Kirchenmaus, da Horst leider verhindert war (d.h. Karl Specht konnte nicht zum Familiengottesdienst kommen). Nach Psalm- und Eingangsgebet begann die Jungschar gleich mit dem Krippenspiel. Dazwischen hat die Jungschar 3 passende Lieder vorgesungen. z. B. : Was hat der Esel dabei wohl gedacht...
Eine ganz kurze Inhaltsangabe: Räuber suchen ein Versteck für sich und ihre Beute. Als sie Maria und Josef entdecken, wollen sie das heilige Paar auch noch ausrauben. Aber schon kommen Soldaten, auf der Suche nach ihnen, zum Stall. Doch beim Anblick des Neugeborenen und angesichts der Furchtlosigkeit seiner Eltern werden Räuber und Soldaten versöhnlich und friedfertig gestimmt. Im Krippenspiel kam noch viel mehr vor, denn es dauerte ca. 20 Minuten. Mehrmals wurde es für Maria, Josef und das Jesus - Kind recht gefährlich. Eindrücklich war auch das Erscheinen der 3 Könige.
In der 1. Szene tritt eine Gruppe Reisender auf.. Sie sind unterwegs nach Bethlehem wegen der Volkszählung und der Eintragung in Steuerlisten. Maria und Josef haben in Bethlehem keinen Platz in der Herberge gefunden. Glücklicherweise fanden sie den Stall. Pfarrer Beißwanger fragte die Kinder in seiner Ansprache: Warum ist der Sohn Gottes nicht in einer Königsfamilie in einem prächtigen Palast geboren? Zwei Antworten kamen: Der Sohn Gottes war reich und wurde doch arm, um alle, die ihm vertrauen, durch seine Armut reich zu machen. Zweite Antwort: Gott ist in Jesus so richtig Mensch geworden mit allen entsprechenden Schwierigkeiten z. B. Armut und Stallgeruch. Dass Gott Mensch geworden ist, ist ein riesiges Wunder. Dass das Jesuskind die Mordabsichten des Herodes überlebt hat, ist wunderbare Bewahrung durch Gott, wozu er sogar Engel eingesetzt hat. Als eine Gruppe Räuber daherkommt (in der 3. Szene), wird es für Maria, Josef und das Jesuskind zum ersten Mal richtig gefährlich. Sie überfallen die Familie mit lautem Gebrüll, sie wollen ihnen auch das Wenige, das sie haben, rauben. Auch vor einen Mord hätten sie nicht zurückgeschreckt. Als Maria furchtlos vor sie hinsteht und sagt: „Sachte, sachte. Nicht so laut, das Kind schläft.“ Und Josef: „Macht bitte die Tür zu, es zieht.“ sind die Räuber so überrascht, dass sie ihnen überhaupt nicht antun können. Maria spricht zu den Räubern von den Kind als dem Heiland für alle Menschen und dem Friedfürst für alle Völker. Davon sind die Räuber noch mehr beeindruckt. Aber da kommen die Soldaten, die die Räuber fangen wollen. Die Räuber verstecken sich im Stall von Bethlehem (in der Kirche in Amlishagen versteckten sie sich unter dem Altar und hinter dem Parament, das wie ein Teppich über den Alter herunter hing.) Die Soldaten wollen sogar Marias, Josef und das Jesus - Kind verhaften. Weil sie sich in einem Stall befinden, sind sie ihnen verdächtig. Da kommen die Räuber aus ihrem Versteck, um die Verhaftung der heiligen Familie zu verhindern. Räuber und Soldaten gehen mit Schwertern und großen Messern aufeinander los. Alle Beteiligten, auch Maria, Josef sind jetzt in großer Gefahr. Maria fährt sehr mutig dazwischen: „Nein, hört auf. Keinen Streit vor diesem Kind.“ Da kommen in der 5. Szene die Hirten daher. Auch die will der Hauptmann der Soldaten gleich verhaften. Er rechnet sie zu den Räubern. Jetzt setzen sich die Räuber in Worten auch noch für die Hirten ein. Als die Hirten den Grund ihres Kommen sagen: „Ein Engel hat uns verkündet: Der Heiland ist geboren, der Friedefürst!“ kann es der Hauptmann ganz und gar nicht glauben. Dennoch ist er darüber verwundert. In der 6. Szene tauchen die 3 Könige auf, mit ihren königlichen Gewändern, je 1 einer Krone auf dem Kopf und den königlichen Geschenken. Alle, die bereits um den Stall von Bethlehem versammelt sind, gehen auf die Knie. Die Reisenden von Szene 1 sind auch wieder am Stall angekommen. Der 1. König sagte: „Nicht vor uns sollt ihr euch verneigen.“ 2. König: „Sondern vor dem Kind in der Krippe“. Der 3. König gibt die Erklärung: Das Kind ist der Heiland, der Friedefürst. Pfarrer Beißwanger: Ihr Kinder und Erwachsene könnt heute diese Kind, den Heiland und Friedefürst in Eurer Herz und Leben aufnehmen. Wenn ihr versucht, mit Jesus und nach seinem Worte (im NT) zu leben, dann werdet erkennen, dass es Jesus wirklich gibt und seine Worte von Gott kommen.
Die Reisenden, die Hirten, die Räuber und die Soldaten haben jetzt ein Problem: Sie haben kein Geschenk für den neugeborenen König. Maria hat die Lösung des Problems: Es kommt doch nicht auf Eure Geschenke an, auf Eure Leistung. Auf Eure Verdienste kommt es nicht an. Jesus ist des Geschenk Gottes an Euch . Nehmt dieses Geschenk an und dankt Gott dafür. Zu diesem Geschenk Gottes gehört auch die Vergebung Eurer Schuld und ein ganz neues Leben. Das hat Euch Jesus durch seinen (späteren )Tod am Kreuz erworben. Pfarrer Beißwanger: Wer so von Gott reich beschenkt ist, der wird anders leben. Der Josef hat das im Krippenspiel so gesagt: Habt keine Angst, vertraut den Wegen Gottes, ...lasst ab von Gewalt...seid gerecht....dient dem Frieden. sagt weiter von Jesu... Die Maria schloss mit der Weihnachtsbotschaft des Engels das Krippenspiel ab: „Freut euch! Denn euch ist heute der Heiland geboren!“ Der Gottesdienst ging mit weiteren Weihnachtsliedern, Gebet und Segen dem Ende entgegen. Danach gab es die Bescherung für alle Kinder. Durch viel Schnee, aber gut geräumte Straßen, gingen die Gottesdienstbesucher nach Hause, um dort im Kreis der Familie noch Heilig Abend zu feiern.

 

 

 

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