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Gottesdienst am 24. Juli 2011 zum Missionsprojekt: Armen Kindern in Peru eine Chance geben

 

Der Öffentlichkeitsreferent der Kinderwerks Lima (Sitz in Heideheim/Brenz), Jürgen Burst, hat in den Gottesdiensten um 9.15 Uhr in Michelbach/Heide und um 10.30 Uhr in Amlishagen gesprochen. Anlass war: Die beiden Evang. Kirchengemeinden Amlishagen und Michelbach/Heide haben aus dem Heft der Evang. Landeskirche in Württ von den dort aufgeführten 100 Missionsprojekten das Projekt Nr. 63 ausgesucht, das sie ihn diesem Jahr mit Kirchensteuermitteln und mit Opfern und Spenden aus den beiden Kirchengemeinden unterstützen wollen. Das Projekt Nr. 63 lautet: Schule in Husanta/Ayacucho -. Kindern der vernachlässigten Landbevölkerung Perus ein Chance geben. Herr Brust berichtete von der erbämlichen Situation der Menschen, besonders der Kinder in der Kleinstadt Huanta im Andenhochland. Einwohner 10000, im Umland nochmals 10000. Weil im Gottesdienst nur sehr wenig Zeit zur Verfügung stand, zeigte er mit Hilfe von Lichtbildern die Geschichte und Situation eines Jungen, der diese Schule besucht. Er zeigte auch Bilder von der durch das Kinderwerk Lima erbauten Privatschule in Huanta. Im Jahr 2011 bekommen 100 Kindergartenkinder und 130 Grundschüler aus den ärmsten Familien eine qualifizierte Bildung. Zusätzlich zum Regelunterricht erhalten lernschwache Kinder einen Förderunterricht. Bedürftige Kinder bekommen Essen und werden medizinisch versorgt. Auch die Eltern werden weitergebildet. In Kooperation mit der Alianza –Kirche wurde eine geistliche Gemeindearbeit vor Ort ins Leben gerufen. Die christlichen Werte bieten wertvolle Orientierung im Leben der Kinder und Familien. Der persönliche Glaube an Gott gibt Halt und Sicherheit in ihrer bedrohten Lebenssituation. Jürgen Burst hielt eine kurze Predigt über Markus 3, 1-6 über die Geschichte, wie Jesus einen Menschen in der Synagoge am Sabbath die verdorrte, bzw. gelähmte Hand geheilt hat. Jesus hat viel Gutes getan in Worten und durch Wunderheilungen, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. So mussten Mitarbeiter/innen der Kinderwerks Lima auch in Huanta einen großen Einsatz bringen, durch viel praktische Hilfe und mit Worten das Vertrauen der Leute zu gewinnen, damit sie ihre Kinder überhaupt in die Schule schickten. Die Menschen in Hunata waren wegen ihrer vielen schlechten Lebenserfahrungen in hohem Maß skeptisch und ablehnend: Die wollen ja nur Geld mit uns machen und unsere Kinder nach Deutschland verkaufen. Nach einem Jahr solchen Einsatzes haben viele Vertrauen zu den Mitarbeitern des Kinderwerks Lima gefunden und schickte seither ihre Kinder in die Schule. Für das nächste Schuljahr liegen so viele Anmeldungen vor, wie sie längst nicht alle aufnehmen können. Das Kinderwerk Lima wurde 1968 in Heidenheim gegründet. Es betreibt heute in Peru und Paraguay fünf Schulen mit über 4000 Kindern. Mehr Infos unter www.Kinderwerk-Lima.de. In der Kirche in Amlishagen holte Herr Burst 2 Kinder vor, einen Jungen und ein Mädchen. Der Junge zog einen Poncho für Männer in Peru an, das Mädchen einen langen Poncho für Frauen in Peru. Sie bekamen die typisch peruanischen Mützen aufgesetzt. Sie hielten ein großes Plakat mit dem Text einen Liedes in spanischer Sprache zu den Gottesdienstbesuchern hin. Das Lied war schnell gelernt. Die ganze Gottesdienstgemeinde sang mit, Herr Burst begleitete mit der Gitarre. In Michelbach gab es nach dem Gottesdienst Kaffee und Gebäck in der Kirche. Dabei zeigte Lieselotte Beißwanger zwei Kurzfilme zum Arbeit der Kinderwerks Lima in Peru. Im Amlishagen wurden alle Gottesdienstbesucher ins Pfarrhaus zum Mittagessen eingeladen.

Pressetext am 27.07.2011 verfasst von Ernst Beißwanger, Pfarrer, Dorfstr., 34; 74582Gerabronn, Tel.: 07952/330

 

 

 

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