Menü

News








 

 

 

 

Amlishagen.de

 

Das Gleichnis von der verlorenen Tochter wurde gespielt

 

Im gemeinsamen Gottesdienst der Evang. Kirchengemeinden Amlishagen und Michelbach/Heide am Sonntag, den 7.11.10, war im Abendgottesdienst in der Katharinen – Kirche in Amlishagen einiges los. Bereits ab 17.30 Uhr machte die Kirchenband aus Michelbach „Soundcheck“. Ab 18 Uhr probten die Konfirmanden beider Kirchengemeinden mehrere Lieder. Außerdem probten sie ein Anspiel. Bereits beim Konfirmandenwochenende hatten sie sich in 3 Arbeitsgruppen auf diesen Gottesdienst vorbereitet. Eine Gruppe war für die Dekoration der Kirche zum Thema („Die Liebe des himmlischen Vaters zu uns.“) zuständig. Ein andere Gruppe hat die Gebet ausgearbeitet. Die dritte Gruppe hat ein Anspiel/kurzes Theaterstück zum Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lukas 15, 11-32) vorbereitet. Sie kamen auf die Idee, das Gleichnis auf die heutige Zeit zu übertragen: In einer Familie mit Restaurant: die Tochter verließ die Familie und ging sozusagen „verloren“. Eindrücklich und super, wie die Konfirmanden das Anspiel ausgearbeitet, übertragen und vorgespielt haben. Besonders eindrücklich die Rückkehr der verlorenen Tochter, herzliche Umarmung, feiern eines Festes. Auch die andere Tochter kam im Anspiel vor, immer zu Hause, immer brav, dennoch innerlich getrennt von ihren Eltern. Als Vorspiel trug die Band das Lied vor: „Wir sind stolz auf Gott...“ Nach der Begrüßung trugen die Konfirmanden unter der Leitung und Gitarrenbegleitung von Carolin Gronbach zwei Lieder vor, teilweise mit Bewegungen. Die Gebete und den Predigttext trugen Konfirmanden vor. Nach dem Anspiel /kurzen Theaterstück der Konfirmanden zu den beiden „verlorenen Töchtern“ sangen die Konfirmanden von vorne aus zusammen mit der Gemeinde begleitet von der Band (Leiter der Band ist der Musiklehrer aus Langenburg Wolfgang Gutscher) zum Thema des Gottesdienstes passend die beiden Lieder „Vater des Lichts“ und „Jesus, dir kann ich vertrauen“. Ein paar Sätze aus der Predigt: Hat sich je etwas geändert? Bis zum heutigen Tag sehnen junge Leute den Augenblick herbei, da sie endlich aus der elterlichen Obhut ausbrechen können. Außerhalb des Elternhauses ist unbedingt das Glück zu finden. Der Vater im Gleichnis ist der himmlische Vater. So wie der verlorenen Sohn /die verlorenen Tochter vom Elternhaus wegzog, so haben immer mehr Menschen Gott verlassen. Waren es schlechte Erfahrungen im christlichen Elternhaus oder in der christlichen Jugendgruppe? Der verlorene Sohn im Gleichnis Jesu zog in ein fernes Land und „brachte sein Erbteil durch mit Prassen.“ Er führte ein „lustiges“ Leben mit allerlei Freunden und Freundinnen. So lange er noch Geld hatte, waren sie da und nützen ihn aus. Als sein Geld aus war, waren alle weg. „Da kam eine große Hungersnot über das Land“. „Ein Unglück kommt selten allein,“ sagt man dann. Die Not kommt von Gott. Gott greift fest zu. Doch nur aus Liebe. Gott benutzt die Not, um die verlorenen Söhne und Töchter nach Hause zu bringen. (Vermutlich kommt aber nur eine kleine Zahl zurück). Der verlorene Sohn wird Schweinehirte. Tiefer und schlimmer geht’s nicht. In dieser Not gehen ihm die Augen auf, über seine Situation, in der er gelandet ist, über seine Sünde gegen seinen Vater und gegen Gott. Er erinnert sich, wie gut er es bei seinem Vater hatte. Er entschließt sich, zu seinem Vater zurück zu gehen. Das war schwer, denn er hatte ja kein Geld und nichts zu essen. Er war ja geschwächt. Aber er hielt durch. Muss er Angst haben vor seinem Vater? Überhaupt nicht! Der Vater hatte die ganze Zeit seiner Abwesenheit großes Heimweh nach seinem Sohn. Das heißt: Gott hat Heimweg nach uns! Schon von der Ferne sah er seinen Sohn kommen, er lief ihm entgegen und fiel ihm um den Hals. Der Sohn gesteht seine Fehler. Das musste raus. Dann ließ er den Sohn nicht weitersprechen. Er rief seine Knechte, das Festmahl zu bereiten. Die Freude über die Heimkehr seines Kindes ist so groß, dass er seine Vergebung sofort und vollständig erteilt. Jesus: „So wird Freude sein vor den Engeln Gottes über eine Sünder, der Buße tut.“ Mitten in unseren Dörfern und Städten in Hohenlohe gibt es verlorene Söhne und Töchter. Sie sollen wissen: Gott sucht sie, er geht jedem/jeder nach. Er tut sehr viel, um jeden zu finden und glücklich zu machen. Haben Sie sich schon von Gott finden lassen? Haben Sie schon eine persönliche und gute Beziehung zu Gott und seinem Sohn gefunden? Das ist tatsächlich möglich. Bitte melden Sie sich direkt bei Gott oder bei Ihrem Pfarrer oder einem Mitarbeiter/in, der die Beziehung vermitteln kann. „Und sie fingen an fröhlich zu sein.“ Da können Sie auch dabei sein! Das letzte Lied der Kirchenband war: „People get ready“ (deutsch: Leute, macht euch bereit). Viele Gottesdienstbesucher sind noch einige Zeit in der Kirche beim Ständerling da geblieben.

 

 

 

Info

Impressum

 

© Amlishagen.de
amlishagen@gmx.de • http://www.amlishagen.de
07952/92 62 00 • -