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Die Ortschaft Amlishagen (Teilort der Stadt Gerabronn)

Die Kirche im Amlishagen

Die erste Erwähnung eines Gotteshauses in Amlishagen findet sich im Jahre 1403 wieder. Die Bebauung war eine Kapelle, die der heiligen Katharina geweiht wurde und ihre Lage auf dem Gelände der heutigen Kirche hatte.

Im Jahre 1453 erhielt Amlishagen eine eigene Pfarrei, nachdem es zuvor von Michelbach an der Heide mitverwaltet wurde. Mit der Reformation trat auch der Burgherr von Amlishagen "Hans Wolf von Wollmershausen" zum evangelischen Glauben über. Er legte fest, dass nun nur noch Geistliche, welche dem evangelischem Glauben angehörten, Pfarrer in Amlishagen werden können. Dieses Einsetzungs- und Ernennungsrecht hatten die Amlishagener Gutsherren bis 1796.

Am 1. August 1760 brannte die Kapelle sowie Teile des Dorfes infolge von Blitzschlag ab. Die Kapelle wurde zugunsten einer größeren Kirche bis 1763 unter "Freiherr von Holtz" wieder aufgebaut. Diese Bauleistung des "Freiherrn von Holtz" ist heute in der Inschrift über dem Haupteingang verewigt. Vorbild war die 1753 in Kirchberg an der Jgast gebaute Kirche. Die Kirche erhielt damals die bauliche Größe, welche sie bis heute besitzt. Herausragendes Merkmal ist die Marktgräflerwand mit Altar, Kanzel und Orgel übereinander.

Das Einzugsgebiet der Kirchengemeinde umfasst heute neben Amlishagen den Horschhof, den Ziegelhof, die Hammerschmiede und die Hubertusmühle. Im Jahre 1841 kam die Ortschaft Unterweiler auf eigenen Wunsch zu Amlishagen. Die Kirchengemeinde hatte von 2005 bis 2007 keinen eigenen Pfarrer. Von 2008 bis 2012 wurde die Kirchengemeinde Amlishagen vom Pfarrer Beißwanger, und seit 2014 von Pfarrer Bobzin betreut. Beide Pfarrer hatten bzw. haben ihren Dienstsitz in Michelbach an der Heide und sind auch für diese Kirchengemeinde zuständig. Am 1. August findet alljährlich ein Gedenkgottesdienst statt, welcher an den Brand von 1760 erinnern soll (Amlishagener Hagelfeiertag).

Im Jahre 2009 wurde die Kirche renoviert: Eine neue Heizung wurde eingebaut. Die Bestuhlung wurde wieder nach historischem Vorbild eingerichtet, indem die Seitengänge links und rechts durch einen Mittelgang ersetzt wurden. An der Aussenfasade wurde die Wetterseite frisch gestrichen, sowie die Kirchenuhr gerichtet. Am 20. Dezember 2009 wurde die Kirche in einem Festgottesdienst wieder ihrer Bestimmung übergeben.

2013 wurde in einem Festakt an die "250 Jahre Katharinenkirche Amlishagen" gedacht. Der jetzige Kirchenbau wurde im Jahre 1763 eingeweiht, nachdem die bisherige Kirche einer grossen Feuersbrunst zum Opfer viel. Dies wurde zum Anlass genommen, eine Festschrift mit dem gleichnamigen Titel herauzugeben. In ihr wurde das erste mal die Geschichte der Pfarrei - insbesondere der Bau der jetzigen Kirche, die Amlishagener Pfarrer über die Jahrhunderte, die gut erhaltenen Grabmäler an der Kirche, Gottesdienste nach 1750 und Pfarrberichte aus der Zeit um 1945 beleuchtet.

 

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